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Akstafa Sumakh Pferdedecke

Neu

184 x 165 cm
Kaukasus, um 1900
Zustand: exzellent
Publiziert: "Tribal Rugs", Jenny Housego, 1978, Tafel 5 und "Von Uschak bis Yarkand II", Eberhart Herrmann, 1979, S. 69, Nr. 31
Kette: Wolle, Schuss: Wolle

Diese exemplarisch schöne, flachgewebte Pferdedecke wurde 1978 von Jenny Housego in ihrem bahnbrechenden Buch
"Tribal Rugs" auf Tafel 5 in Farbe veröffentlicht. Schon kurz danach gelangte sie zu Eberhart Herrmann, wurde von ihm für 18.500 DM angeboten und als Nummer 31 in seinem zweiten Katalog "Von Uschak bis Yarkand" publiziert.
Auch fast ein halbes Jahrhundert später zeigt sich das Stück im selben vorzüglichen Zustand und mit wunderbaren Farben. Auf den ersten Blick springt einem eine gelbe Tiergestalt ins Auge, die in einer Reihe mit fünf weiteren steht. Die steil aufgerichteten Schwanzfedern, die kleinen Haken oben am Kopf sowie der kleine Schnabel kennzeichnen diese Gestalten als ziemlich wohlbeleibte Pfauendarstellungen.
Auf ihnen stehen zweiköpfige Vierbeiner, deren Köpfe wiederum ebenfalls an Pfauen erinnern. Diese Darstellungsweise findet sich auf mehreren dieser Flachgewebe. Die farblich getrennten roten und blauen Felder sind vollständig mit kleinen Rosetten und anderen Motiven gefüllt: ein klassischer 'Horror vacui'.
Eine strenge, weißgrundige Kassettenbordüre, wie sie häufig von den Khorassan-Kurden verwendet wird, umschließt die verschiedenen Felder. In Auktion 108 bot Rippon Boswell unter der Nummer 202 ein vergleichbares Stück an.

Schätzpreis: € 4000 - 6000


Startpreis / Startingbid

2 000 €